Mit Energie voran
Vor wenigen Tagen hat das Bundeskabinett den von Bundesumweltminister Norbert Röttgen vorgestellten Nationalen Aktionsplan zum Ausbau der erneuerbaren Energien beschlossen. Darin geht die Bundesregierung davon aus, dass das Ziel von 18 Prozent regenerativer Energie am Bruttoendenergieverbrauch im Jahre 2020 nicht nur erreicht, sondern mit einem erwarteten Anteil von 20 Prozent sogar übertroffen werden kann.
Dieses Ziel zu erreichen, ist ein schrittweiser Ausbau der Offshore-Windenergie sowie der Speicherkapazitäten notwendig.
Deutsche Anlagenhersteller und Projektentwickler arbeiten bereits an konkreten Projekten. So ist mit Alpha Ventus dieses Jahr der erste Windpark in der Ostsee in Betrieb genommen worden. Um den wachsenden Bedarf und den ehrgeizigen Zielen gerecht zu werden, sind jedoch internationale Kooperationen notwendig.
Vor diesem Hintergrund legen wir in diesem Jahr neben Gas ein Hauptaugenmerk unserer Deutsch-Norwegischen Energiekonferenz auf den Ausbau der Offshore-Windenergie. Unter dem Thema: ‚Energy Security - The role of fossil and renewable energies in the German-Norwegian energy cooperation’ werden am 1. Dezember dieses Jahres wieder hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beider Länder über aktuelle Tendenzen und Projekte im Bereich Gas- und Windenergie diskutieren.
Gern können Sie hier das Programm einsehen uns sich bereits heute für diese Konferenz anmelden.
Nach der Sommerpause werden wir auch mit unseren politischen Hintergrundgesprächen fortfahren. Weitere Informationen dazu folgen in Kürze.
Neues aus Indien
Indien ist ein Land der Gegensätze. Noch vor 15 Jahren vorwiegend agrarisch geprägt, ist der Subkontinent heute auf gutem Weg zu einer der bedeutendsten Industrienationen. In den großen Städten schießen Bürokomplexe wie Pilze aus dem Boden und außerhalb der dicht besiedelten Zentren entstehen hochmoderne Industrieparks.
Während unserer letzten Reise nach Indien haben wir einige dieser Parks besucht und mit Unternehmern vor Ort gesprochen. Dabei wurde sehr deutlich, das deutsche Produkte immer noch einen sehr guten Ruf genießen und mittlerweile auch die Importliste anführen. Allein in den ersten sechs Monaten stiegen deutsche Importe von Maschinen und Anlagen um 24 Prozent auf 1,6 Milliarden. Die Wachstumsprognosen für die kommenden Jahren sind vielversprechend.
Unsere Kernaktivitäten beziehen sich aktuell auf die Bereiche Umwelttechnologie und Anlagenbau. Mit Hilfe unserer Partner vor Ort konnten wir in der ersten Jahreshälfte für deutsche Unternehmen Türen zu staatlichen Stellen öffnen und nationale Industriepartner in Delhi und Pune vermitteln.
Für die zweite Jahreshälfte ist eine weitere Konsolidierung geplant.
Sollten Sie Fragen zu unseren aktuellen Aktivitäten haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Gern stehen wir auch für ein persönliches Gespräch zu Verfügung.
